Neues Headquarter in Bozen
“People meet in architecture” lautet das Motto der 12. Architektur-Biennale, die vom 29.08. bis 21.11.2010 in Venedig stattfindet. Seit 75 Jahren entwerfen die Menschen der Marke SALEWA innovative, funktionale wie aussagekräftige Produkte und bauen an einer stimmigen, nachhaltigen Markenarchitektur. Mit Stolz und Freude erfüllt sie entsprechend die Biennale-Nominierung des neuen Firmen-Headquarters in der Kategorie „Work-in-progress“.Bozen (IT), August 2010 – Form, Farbe und Funktion bedingungslos auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausrichten – diesen Weg geht die Bergsportmarke SALEWA seit ihrer Gründung im Jahre 1935. „Zu unserem Selbstverständnis zählt, Qualität und Stil in allem auszudrücken, was die Marke sichtbar, hörbar, fühlbar, kurz: erlebbar macht“, erläutert Reiner Gerstner, Brand and Marketing Director. „Diesen Anspruch manifestieren wir folgerichtig auch durch die neue Firmenzentrale.“
Mit einer Ausnahmehöhe von knapp 50m wird das voraussichtlich im ersten Quartal 2011 fertiggestellte neue SALEWA Headquarter in Bozen deutlich mehr als ein zeitgemäßes, funktionelles Gebäude. Von Cino Zucchi und Park Associati aus Mailand konzipiert, steht es als Wahrzeichen für die gesunde und nachhaltige Entwicklung des Bergsports sowie als Beweis, dass eine moderne Marke familiär, heimatverbunden und dabei zugleich zukunftsfähig- und innovationsgetrieben geführt werden kann.
Damit erfüllt es die wichtigen Kriterien der 12. Biennale in Venedig, die vom 29. August bis zum 21. November 2010 weltweit herausragende Projekte in den Bereichen zeitgenössische Architektur, Ingenieurwesen und Kunst vorstellt. Ihre Exponate eint eine Vision der Architektur als zivile Kunst, die sich an die Realität und die Menschen anpasst, und dabei fähig ist, Lösungen für eine Gesellschaft zu liefern, die in ständiger Veränderung und Unsicherheit lebt. Die Architektur soll hier provozieren und gleichermaßen Mut machen, dass die Räume der Gegenwart mit mehr Aufmerksamkeit gelebt werden. Das SALEWA Headquarter ist auf dem Italien-Pavillon unter der Leitung von Luca Molinari zu finden.
„Wir möchten Menschen einen schönen, angenehmen und flexiblen Raum für Bewegung und persönliche Entwicklung anbieten“, so der Visionär Gerstner. „Das kann eine Funktionsjacke für eine Erstbegehung in der Nordwand sein, genauso wie ein Büro über den Dächern Bozens.“
Mit über 350.000 m³ Gesamtbauvolumen gehört das Projekt zu den größten Bauvorhaben Südtirols und wird eine ganze Reihe von Geschäftsfeldern und Aktivitäten rund um die Themen Mensch, Berg, Design und Innovation beheimaten. Das internationale Marketing und die Verwaltung finden hier ebenso Platz wie ein eigenes Forschungszentrum zur Produktentwicklung, ein vollautomatisiertes Lagersystem, eine öffentliche Parkanlage, ein eigener Kindergarten sowie die größte Kletterhalle Italiens mit 2.000m2 Kletterfläche und über 90 Kletterrouten.
Roger Schüli, Swiss top-class all-rounder: "Alpine activity up and down the mountain."